Auf der Suche

Ich liebe mein Chaos und ich bin auf der Suche nach dem Wahren. Die innere Zufriedenheit. Wir alle haben Angst vor Veränderung, dabei ist Veränderung manchmal eine Erlösung. Ich sehe klarer. Sehe Gebäude, die eine Geschichte erzählen, wie jeder einzelne Mensch auch. Gebäude, die Kriege, Plünderung und Folter überlebt haben und selbst nach etlichen Jahren noch, ein Bestandteil unserer Stadt sind. Und da habe ich verstanden, dass mein Leben kein Chaos ist, sondern eine Erblühung. Vergleichbar mit den Gebäuden, die ebenfalls Kriege überlebt haben und wieder neu aufgebaut worden sind. Sie bestehen weiterhin, genau wie mein Leben. Chaos ist also abhängig vom Betrachter selbst. Die größte Falle in diesem Leben ist es sich an irgendetwas fest zu klammern und verzweifelt sich selbst zu zerstören. Es ist aber gleichzeitig ein Weg für dein Wandel. Eine Lehre. Ein neues Selbst. Manchmal sind wir unglücklich, um glücklich zu sein. Nehmen alles in Kauf, um keine Veränderung zu erlangen. Nimm alles erlebte auf deiner Reise – das sich Leben nennt – als Lehre oder als Schlüssel zu deiner eigenen Philosophie.
So weiß ich jetzt, dass ich keinen Mann brauche, sondern einen Helden.
Ich habe träume. Ich will sie verwirklichen. Alles andere ist für mich ein mittlerer Standartwert, den ich nicht mit meiner Persönlichkeit vereinbaren kann, wenn ich sie nicht erreiche. Ich schreibe so viel. Studiere Journalismus und lerne verschiedene Menschen auf meinem Weg zum Glück kennen. Aber bei so vielen Dingen, vergeht mir auch manchmal die Sprache. Es ist Ironie, wenn ich sage, dass ich als Journalistin auf der Suche nach einem bestimmten Wort bin. Das Wort, dass mich erfüllt und widerspiegelt.
Auf der Reise bis zu meinem Glück, werde ich mich unangenehmen Realitäten stellen und auch wenn sie mich selbst betreffen. Fall seven times, stand up eight.
Beginnen wir mit Istanbul.

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