Freiheit

Ich laufe durch die Straßen, setze ein Fuß vor den anderen und beobachte  schöne Gebäude. Hinter jedem Menschen verbirgt sich eine Geschichte. Mit diesem Gedanken, der mich immer wieder inspiriert, schaue ich in ihre Gesichter und versuche Zeilen aus ihren Augen zu lesen. Meine Freiheit fing letztes Jahr an und beginnt erneut. Ich alleine in einer großen Metropole Istanbul. Erst hier habe ich mich wieder gefunden und mich entdeckt. Meine Seele sprechen lassen und endlich verstanden was Glück bedeutet. Alleine – ganz alleine – zog ich durch die kleinen Gassen und setzte mich in ein Cafe, um meinen halbgezuckerten Mokka zu trinken. Ich habe ein Dutzend Visitenkarten zugesteckt bekommen und gefühlte zwei Dutzend Namen und Anmachsprüche kassiert. Das gute beim “Alleinsein” ist das man niemanden eine Rechenschaft abgeben muss, wieso man grade was macht. Zusammen mit meinem weiblichen Charm, habe ich alles was nicht niet- und nagelfest ist gehandelt, bis der letzte Preis niedrig genug für mich war, um die schönen Sachen zu kaufen.

Frei sein bedeutet, niemanden eine Erklärung abgeben zu müssen, warum man etwas tut. Ich bin ein Mensch, der alleine in den Urlaub fliegen kann und keine Probleme hat andere gleichgesinnte zu finden. Neue Kontakte aufzubauen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Ich bin ein Social-Network-Victim.

Selbst ist die Frau.
Freiheit.
Ein Wort, dass viele nicht brauchen, nur um einen Menschen in ihrem Leben zu behalten. Aber ich denke, dass eine abgesperrte Freiheit eine Einschränkung für jede Persönlichkeit ist. Du bist nicht du. Du bist nur das Werk einer zweiten Person, die sich in deine Freiheit einmischt. Wenn du nicht du selbst sein kannst, neben deinen Liebsten, dann solltest du dir überlegen deinen Umfeld zu ändern.

 Wenn du einem Menschen das nimmst, was ihm am liebsten ist, wird er dich nie so lieben, wie das was ihm am liebsten ist.

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