1. Station Milano – Unsere Road Tour

Wie stellst du dir einen Roadtrip vor? Wenn man Roadtrip sagt, denke ich immer wieder an Amerika, das Land der Grenzenlosigkeit, an Route66 und „Sweet Home Alabama“ im Radio. Dabei kann ich Roadtrip auch ein ganz anderer sein. Schon mal an die Côte d’Azur gedacht? Die komplette Küste angefangen von Italien bis hin nach Frankreich, Monaco, St. Tropez und etwaige andere französische Städte, die einen von idyllischer Architektur einfach mitnehmen und inspirieren.

Da standen wir nun, Esra (Instagram: esrafet__), ihr Mann Ferhat, mein Mann Onur und ich. Ein Auto (welches dazu sehr bequem war) und mehrere Gepräckstücke, denn die Outfits durften in keiner dieser Städte fehlen. Sieben Tage waren eingeplant und 7 verschiedene Städte.

Der Trip begann in Köln, die Route, zeichne ich euch auf:

 

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Mailand, Genua, Nizza, Monaco, Cannes, St. Tropez und Tourin.

Begleitet mit Musik, die je nach Befinden ausgewählt wurde. Unser erster halt war Italien Milano. Ein Traum von Stadt. So habe ich mir Italien auch vorgestellt: viele Säulen, viel Pizza, Pasta und Amore. Das gute an unserem Trip war: Wir hatten keine Ahnung, wo wir einen Schlafplatz finden. Das hatten wir dem Zufall überlassen. Mein Mann fand dann eine App die sich „Kayak“ nennt worüber man günstig und super Hotels buchen konnte. Hier konntest du die Hotels sehen uns sogar nach Preisklasse filtern. Wir hatten uns dann direkt in Milano für das Hotel „Mokinba“ entschieden. Ein vier Sterne Hotel, welches auf den Bildern das perfekte Ambiente entspricht, welches für Globetrotters genau das wichtigste ist: hauptsache sauber und eine warme Dusche. Wir nutzen das Hotel ja nur um zu schlafen.

Eingecheckt, kurz ausgeruht, raus.

Milano! Allein in dem Namen dieser wundervollen Stadt impliziert sich fashion und Glamour, findet ihr nicht auch? Ich habe selten eine Stadt gesehen, wo fast alle Einheimischen so gut gekleidet sind, wie in Milano.

Natürlich haben wir wie alle Touris, die bekannteste Gegend abgeklappert: Das „Galleria Vittorio Emanuele II“ . Hierbei handelt es sich um eine königliche Einkaufsgallerie. Und wenn ich sage königlich, dann ist das auch so, weil im 19. Jahrhundert wurde diese Galerie von dem damaligen italienischen König Emanuele II im Jahre 1867 eröffnet. Und seitdem ist dies eine Augenweide Milanos. Über die großen bekannten Designerläden brauchen wir glaube ich nicht reden oder? PRADA spricht von allein.

 

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Sobald wir aus der Einkaufsgallerie rauslaufen, sieht man bereits das nächste grandiose Prachtstück: Duomo di Milano – der bekannte Mailänder Dom. Eines der berühmtesten Bauwerke Europas. Und das kann ich als Augenzeuge bestätigen: Der Dom war so riesig, dass ich mir wie ein kleiner Punkt vorkam, zwischen dem Getümmel der Menschen, die sich wahrscheinlich das selbe dachten wie ich.

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Hinterher haben wir direkt am Platz vom Dom bei einem Restaurant gespeist, allerdings muss ich sagen, dass mich das essen dort eher weniger überzeugt hat. Es war eher ein überteuerter Touristenladen statt eine mit liebe bekochte Küche. Nichtsdestotrotz ist hier das wunderschöne Bild entstanden:

 

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Auch am Abend waren wir unterwegs auf einer Straße in der mehrere Bars und Cafes nebeneinander gereiht sind. Dort war so viel trubel, dass wir uns nicht einmal entscheiden konnten, wohin wir uns setzen sollten. Im Übrigen war das Wetter soooooo heiß, sodass ich am Abend sogar noch am schmelzen war. Als ich einen Musikanten auf der Straße sah, der über ein Mikrofon gesungen hatte, ging ich zu ihm und fragte, ob ich auch ein Lied singen darf. Und schwups, wurde ich mit der Überdosis Amore in Italien überrollt und fing an laut für meinen Mann loszusingen. Und hey, ich habe viel Applaus abgesahnt!

 

 

Und dann war der Tag in Milano auch schon vorbei und wir setzten uns ins Auto und fuhren in die nächste Stadt: Genua! (Blogpost dazu kommt auch bald)

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